Heil- oder Erstreaktionen nach Mittelgabe
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Nach Mittelgabe kann es bei der Behandlung chronischer Erkrankungen zu grippalen Infekten kommen. Es kann eine verstärkte Aktivität der Schleimhäute entstehen. So ist zum Beispiel Durchfall, Schnupfen, Ausfluß und verstärkte Schweißneigung möglich.

Vor allem Hautausschläge können entstehen.

Die Chronologie, bzw. Biographie einer chronischen Erkrankung kann sich nach richtiger Mittelgabe umkehren, das heißt die Krankheitssymptome treten erneut,  jedoch in rückwärts gerichteter Reihenfolge, auf.

Die Krankheitsaktivität kann sich bei der erfolgreichen Behandlung chronischer Erkrankungen zum gehäuften Auftreten akuter, jedoch oberflächlicherer Erkrankungen verlagern. Von der Lokalität der chronischen Erkrankungssymptome aus gesehen können oberflächlichere,  jedoch weniger intensive und belastende Krankheitssymptome auftreten.

Eine Verlagerung der Symptome vom Körperzentrum zur Peripherie kann erfolgen.
 

Prinzipiell bedeutet das Auftreten einer Erstreaktion immer
ein positives Zeichen.

Es signalisiert, daß Bewegung in einen chronisch-reaktionsträgen Krankheitsprozeß gerät.

 

Beispiel:

Eine Person sitzt auf einem Fahrrad und ist bestrebt, Balance zu halten. Diese Balance ist der bestimmende Faktor der Fortbewegungsmöglichkeit.

Sie fährt in eine falsche Richtung und will die Richtung verändern. Dieser Richtungswechsel gelingt nur, wenn sie zu Beginn der Richtungsänderung kurz in die entgegengesetzte Richtung einschlägt. Sie will nach rechts fahren, das gelingt aber nur, wenn sie für einen kurzen Impuls nach links auslenkt.

Die Kraft, die zu diesem scheinbar paradoxen Verhalten der Erstreaktion zwingt, ist auch die Energie, die diese Person oder dieses biologiche System im Gleichgewicht hält. Sie ist notwendig und positiv.