Ausbildung des hoöopathischen Arztes

A-Kurs

B-Kurs

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D-Kurs

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F-Kurs


Die Homöopathie ist primär eine ärztliche Heilmethode. Alle ärztlichen Homöopathen haben neben der medizinisch-wissenschaftlichen Ausbildung an der Universität auch eine abgeschlossene spezielle Ausbildung in Homöopathie.

Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Homöopathie ist eine zweijährige Klinische Tätigkeit Voraussetzung.


Die Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung “Homöopathie” wird von den Landesärztekammern geregelt.

Begonnnen werden kann mit ihr nach der Approbation als Arzt/Ärztin. Sie erfordert

die theoretische und praktische Weiterbildung unter Anleitung eines/einer
Weiterbildungsbefugten über mindestens 3 Jahre oder eine 1-jährige
Weiterbildung in Homöopathie
an einem Krankenhaus und
die Teilnahme an 6 Kursen von einer Woche Dauer mit 40 Stunden oder
wahlweise an einem 3-monatigen Kurs in der homöopathischen Therapie.

Der ärztliche Berufsverband für Homöopathie ist der
Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Er veranstaltet oder vermittelt die Kurse und die dreijährige kontinuierliche Weiterbildung. Weitere Informationen erhalten Sie von der

Geschäftsstelle des DZVhÄ
Alte Steige 3
72213 Altensteig

Darstellung der 6 Grundkurse und Ausbildungsinhalte:

A-Kurs

Thematik: Grundlagen der homöopathischen Medizin

Stellung der Homöopathie in der Gesamtmedizin, Wissenschaftsbegriff

Das Simile-Prinzip

Die Arzneimittelprüfung am Gesunden

Wesen der Krankheit (Verstimmung der Lebenskraft)

Wesen der Arznei (Kunstkrankheit zur Heilung)

Arzneimittelbild (Prüfung, Toxikologie, therapeutische Erfahrung)

Die Potenzierung (Dynamisierung)

Herstellung und Dosierung homöopathischer Arzneien

Hahnemanns Leben und seine philosophischen Vorstellungen

Einführung in die Repertorisation

Systematik der Arzenimittelbilder am Beispiel von Akutmitteln (Aconitum, Belladonna)

sogenannter Polychreste (Calcium carbonicum, Sulfur)

Die homöopathische Behandlung bei Verletzungen

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B-Kurs

Thematik:  Homöopathische Fallaufnahme (Anamnese)

Systematik der homöopathischen Anamnese (Patienten-Bericht, ergänzende Befragung, biografische Anamnese)

Das vollständige Symptom

Gesamtheit der Symptome

Die Individualität des Patienten

Interaktion zwischen Arzt und Patient

Aufzeichnung, Dokumentation, Fragebögen

Unterschied zwischen Krankheits- und Arzneimitteldiagnose

Kenntnis der Repertorien

Systematik der Arzneimittelbilder am Beispiel von Lycopodium, Nux vomica, Pulsatilla

Die homöopathische Behandlung akuter Infekte

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C-Kurs

Thematik:
Arzneifindung - Einführung in die Chronischen Krankheiten 

Gewichtung der Symptome

Das Wesentliche am Fall, das Wesentliche der Arznei

Das sonderliche Symptom, Schlüsselsymptome

Repertorisation und Vergleich mit der Materia medica

Wahl der geeigneten Potenz

eingehende Einführung in die Chronischen Krankheiten und die Miasmenlehre

Begriff der Nosoden

beispielhafte Arzneimittel: Kalium carbonicum, Natrium sulfuricum, Acidum nitricum, Mercurius solubilis; Ignatia, Natrium muriaticum, Sepia

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D-Kurs

Thematik:
Besondere Krankheitsformen - psorisches Miasma

Akute Krankheiten und Notfälle

Epidemische Krankheiten

Krankheiten im Kindesalter

einfache chronische Krankheiten

einseitige Krankheiten

Einführung in die zweite Verschreibung

Psorisches Miasma

Unterdrückung und Symptomenverschiebung

beispielhafte Arzneimittel: Psorinum, Arsen.alb., Silicea; Staphisagria, Causticum, Lachesis

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E-Kurs

Thematik:
Verlaufsbeobachtung und zweite Verschreibung - sykotisches Miasma

Beurteilung der Reaktionen auf die Arznei

Gesetzmäßigkeiten im Heilverlauf (Hering’sche Regel)

Auftreten neuer Symptome

Interkurrente Erkrankungen

Hindernisse der Heilung (äußere Einflüsse, Regulationsblockaden, Herde, Unterdrückung, Antidotierung)

Flankierende Maßnahmen neben einer homöopathischen Therapie

Behandlungsfehler

Sykotisches Miasma

beispielhafte Arzneimittel: Medorrhinum, Thuja; Phosphor, Platin

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F-Kurs

Thematik:
Langzeitbehandlung der chronisch Kranken - syphilitisches Miasma

Handhabung der Langzeitbehandlung an Beispielen

syphilitisches Miasma

Komplizierung der Krankheiten durch Mischung der Miasmen

Tuberkulinum - Carcinosinum

Therapie der Geistes- und Gemüts-Krankheiten

beispielhafte Arzneimittel: Syphilinum, Aurum, Hyoscyamus, Stramonium,     Unheilbare Fälle, Palliation

die Geschichte der Homöopathie bis in Gegenwart

Die verschiedenen gegenwärtigen Strömungen in der Homöopathie

Nach der Erlangung der Zusatzbezeichnung Homöopathie steht den homöopathischen Ärzten monatlich ein homöopathischer Qualitätszirkel zur Besprechung schwieriger Fälle zur Verfügung. Die Teilnahme ist freiwillig.

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