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Was muß der Patient leisten ? Der Patient schildert während der Anamnese in freier, vielleicht ungeordneter aber spontaner Erzählung seine Hauptbeschwerden und seine
Krankheitsbiografie. In dieser Phase ist es wichtig, daß der Patient nur das wiedergibt, was er wirklich selbst persönlich empfindet. Er soll keine Meinungen von bisherigen Behandlern und Befunden
übernehmen. Was ist der Krankheitsauslöser? Was ist die Krankheitsursache? Der Patient soll die Quantität und die Qualität des Schmerzes beschreiben. Der Schmerz soll greifbar, fühlbar werden, er soll plastisch und genau vorstellbar werden. Der Patient soll verstehen, daß alle Fragen des Homöopathen wichtig sind. Der Patienten soll alle Fragen des homöopathischen Arztes unvoreingenommen und vertrauensvoll zulassen. |
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Was muß der Arzt leisten: Der Arzt versucht alle Symptome und Beschwerden des Patienten in der Krankheits- geschichte zueinander in Beziehung zu setzen.
Je nach Schwere des Krankheitsfalles, Dauer der Erkrankung und Plastizität der Krankheitssymptome bzw. Ausformung des Arzneimittelbildes in chronischen Fällen, kann die Erstanamnese in der Regel zwischen 30 Minuten und 2 Stunden dauern. |